Wettbewerb zur Ausstellung „Die Kulteisen der Wernersens“

„Die Kulteisen der Wernersens“ wird eine Ausstellung innerhalb des Festivals „Werner Das Rennen 2018“ sein. Das erste Werner-Rennen fand am 4. September 1988 auf dem Flugplatz Hartenholm in der schleswig-holsteinischen Gemeinde Hasenmoor statt. Dabei trat der Comicautor Rötger „Brösel“ Feldmann auf einem eigens für das Rennen gebauten Motorrad gegen den Kieler Gastwirt Holger „Holgi“ Henze in dessen rotem 1967er Porsche 911 an. Henze gewann das Rennen. Am Eröffnungstag des dreitägigen Festivals reisten etwa 200.000 Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet an und das Festival blieb in intensiver und positiver Erinnerung. Zum 30. Jubiläum soll eine Neuauflage des Rennens und des Festivals gegeben werden. Dieses wird vom 30. August bis zum 02. September 2018 wieder auf dem Flugplatz Hartenholm stattfinden. Zu diesem Ereignis befindet sich in einem der vier Hangars auf dem Flugplatzgelände eine Ausstellung mit dem Titel “Die Kulteisen der Wernersens“. Auf 1000m2 Ausstellungsfläche werden sowohl die „Kulteisen der Wernersens“ (also die Fahrzeuge und Eigenbauten, die aus den Werner-Comics bekannt sind) als auch Fahrzeuge, die von den Feldmann-Brüdern restauriert wurden, gezeigt.  Es gibt eine Bar, einen Lounge- und Backstage-Bereich sowie einen Verkaufsstand mit Merchandise-Artikeln.

Das Ausstellungskonzept- und design wurde in Kooperation mit der Muthesius Kunsthochschule als Wettbewerb mit einer Dotierung von 3000€ ausgeschrieben. Teilgenommen haben Studenten und Studentinnen aus dem dritten und fünften Semester Szenografie / Interior Design (B.A.) sowie aus dem Masterstudiengang Spatial Strategies. Letztendlich gab es neben viel positivem Feedback anstelle eines 1.,2. und 3. Platzes einen geteilten 1. und 2. Platz. Den 1. Platz erhielt die Gruppe bestehend aus Danu Marie Rehbein, Soffia Heese und Ann-Christin Pietsch und die Gruppe Freda Sierck, Merle Marie Eckert, Elisabeth Quindt und Merle Kolb. Den 2. Platz teilt sich Carmen Maack mit Vanessa Heins und Sina Marie Lenscheid.

 

 

16.04.2018

Szenografie/Interior Design (B.A.)

Der Studiengang Szenografie/Interior Design im Bereich Raumstrategien behandelt die Thematik Raum und die Möglichkeiten seiner Gestaltung im Sinne eines erweiterten, dynamischen Raumbegriffs. Inhaltlich wird Bezug genommen auf soziale und öffentliche Räume, kulturelle und mediale Räume, Kommunikations- und Interaktionsräume, im engeren Sinne funktionsbestimmte Räume, virtuelle Räume, Überschneidung sowie Interferenzen von imaginären und realen Umwelten.

Konzepte für solche Räume und deren Nutzungen zu entwickeln und professionell auf allen Ebenen umzusetzen wird die zentrale Kompetenz der Studierenden. Dies beinhaltet sowohl die interdisziplinäre künstlerisch-wissenschaftliche Projektentwicklung als auch die individuelle gestalterische Auseinandersetzung in Bezug auf unterschiedlichste Raumwirkungen. Dabei stehen die atmosphärischen und phänomenologischen Aspekte im Sinne von Szenographie und Inszenierung im Zentrum der Entwicklung und Gestaltung vor allem von Ausstellungen und Museen als Lern- und Erlebnisraum.
Die Umsetzung erfolgt in der Entwicklung prototypischer bzw. singulärer Objekte und Installationen als Intervention in meist vorgegebenen oder auch temporären Raumstrukturen und führt zur Erarbeitung neuer Raum- und Nutzungskonzepte bis hin zu raumordnenden und -strukturierenden Systemen. Insbesondere werden im B.A.-Studiengang die gestalterischen Fähigkeiten und die erforderlichen konstruktiv-technischen Kenntnisse zum selbstständigen Entwerfen entwickelt. Ziel ist die professionelle Kompetenz, in Beantwortung ständig wechselnder Anforderungen innerhalb sich entwickelnder und offener Berufsfelder reflektiert sowohl eigenständig als auch teamfähig handeln und arbeiten zu können.