Exkursion Bremen / Ruhrgebiet / Rheinland

Im November fuhren Studierende des ersten und dritten Semesters des Studiengangs Szenografie/Interior Design (B.A.) auf Exkursion nach Bremen, ins Ruhrgebiet und ins Rheinland.

Innerhalb von fünf Tagen wurden unter anderem das Klimahaus Bremerhaven, das Universum in Bremen, das Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück, das Industriedenkmal und die höchste Ausstellungs- und Veranstaltungshalle Europas der Gasometer in Oberhausen, das Museum Folkwang in Essen, das Ruhr Museum, die Insel Hombroich, das Kunstmuseum des Erzbistums Köln – KOLUMBA- und das von Frank Gehry entworfene Marta Herford besichtigt.

12.03.2018

Szenografie/Interior Design (B.A.)

Der Studiengang Szenografie/Interior Design im Bereich Raumstrategien behandelt die Thematik Raum und die Möglichkeiten seiner Gestaltung im Sinne eines erweiterten, dynamischen Raumbegriffs. Inhaltlich wird Bezug genommen auf soziale und öffentliche Räume, kulturelle und mediale Räume, Kommunikations- und Interaktionsräume, im engeren Sinne funktionsbestimmte Räume, virtuelle Räume, Überschneidung sowie Interferenzen von imaginären und realen Umwelten.

Konzepte für solche Räume und deren Nutzungen zu entwickeln und professionell auf allen Ebenen umzusetzen wird die zentrale Kompetenz der Studierenden. Dies beinhaltet sowohl die interdisziplinäre künstlerisch-wissenschaftliche Projektentwicklung als auch die individuelle gestalterische Auseinandersetzung in Bezug auf unterschiedlichste Raumwirkungen. Dabei stehen die atmosphärischen und phänomenologischen Aspekte im Sinne von Szenographie und Inszenierung im Zentrum der Entwicklung und Gestaltung vor allem von Ausstellungen und Museen als Lern- und Erlebnisraum.
Die Umsetzung erfolgt in der Entwicklung prototypischer bzw. singulärer Objekte und Installationen als Intervention in meist vorgegebenen oder auch temporären Raumstrukturen und führt zur Erarbeitung neuer Raum- und Nutzungskonzepte bis hin zu raumordnenden und -strukturierenden Systemen. Insbesondere werden im B.A.-Studiengang die gestalterischen Fähigkeiten und die erforderlichen konstruktiv-technischen Kenntnisse zum selbstständigen Entwerfen entwickelt. Ziel ist die professionelle Kompetenz, in Beantwortung ständig wechselnder Anforderungen innerhalb sich entwickelnder und offener Berufsfelder reflektiert sowohl eigenständig als auch teamfähig handeln und arbeiten zu können.