BDA Studienförderpreis Schleswig-Holstein 2016

Der BDA Studienförderpreis 2016 wird für eine bemerkenswerte studentische Arbeit, z.B. ein Projekt, eine Seminar-/Studienarbeit, einen Wettbewerbsbeitrag oder eine Bachelor-/Masterthesis verliehen, die in besonderer Weise architektonische Qualität zeigt und sich durch eine intensive Auseinandersetzung mit dem Planen, Konstruieren und Gestalten auszeichnet. Teilnahmeberechtigt waren Studierende im Fachbereich Architektur bzw. Städtebau/Stadtplanung in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg, die im Wintersemester 2015/2016 und/oder Sommersemester 2016 an einer Hochschule in den genannten Bundesländern eingeschrieben waren oder sind.

2016 ging der 3. Preis an die Arbeit „Vom Parkhaus zum Park-Haus“ von Caroline Harke und Julia Dankmer. BDA Studienförderpreis Schleswig-Holstein 2016 – Kommentar der Jury zum 3.

„Es geht in der Entwurfsskizze um die Rückeroberung von künftig absehbaren Verkehrsbrachen durch die Stadt. Die Ideenskizze der Muthesius-Studentinnen Caroline Harke und Julia Dankmer ist weit entfernt von konkreten Planungen, sie baut vielmehr auf der konzeptionellen Idee der Besiedelung überarbeiteter urbaner Strukturen auf: der Mensch holt sich die Stadt als Lebensraum zurück, die Stadtlandschaft wandelt sich vom schnöden Parkhaus in Top-Lage an der Kieler Hörn zu einem grünem Quartier mit hoher Aufenthalts-, ja Wohnqualität.“

11.04.2017

Szenografie/Interior Design (B.A.)

Der Studiengang Szenografie/Interior Design im Bereich Raumstrategien behandelt die Thematik Raum und die Möglichkeiten seiner Gestaltung im Sinne eines erweiterten, dynamischen Raumbegriffs. Inhaltlich wird Bezug genommen auf soziale und öffentliche Räume, kulturelle und mediale Räume, Kommunikations- und Interaktionsräume, im engeren Sinne funktionsbestimmte Räume, virtuelle Räume, Überschneidung sowie Interferenzen von imaginären und realen Umwelten.

Konzepte für solche Räume und deren Nutzungen zu entwickeln und professionell auf allen Ebenen umzusetzen wird die zentrale Kompetenz der Studierenden. Dies beinhaltet sowohl die interdisziplinäre künstlerisch-wissenschaftliche Projektentwicklung als auch die individuelle gestalterische Auseinandersetzung in Bezug auf unterschiedlichste Raumwirkungen. Dabei stehen die atmosphärischen und phänomenologischen Aspekte im Sinne von Szenographie und Inszenierung im Zentrum der Entwicklung und Gestaltung vor allem von Ausstellungen und Museen als Lern- und Erlebnisraum.
Die Umsetzung erfolgt in der Entwicklung prototypischer bzw. singulärer Objekte und Installationen als Intervention in meist vorgegebenen oder auch temporären Raumstrukturen und führt zur Erarbeitung neuer Raum- und Nutzungskonzepte bis hin zu raumordnenden und -strukturierenden Systemen. Insbesondere werden im B.A.-Studiengang die gestalterischen Fähigkeiten und die erforderlichen konstruktiv-technischen Kenntnisse zum selbstständigen Entwerfen entwickelt. Ziel ist die professionelle Kompetenz, in Beantwortung ständig wechselnder Anforderungen innerhalb sich entwickelnder und offener Berufsfelder reflektiert sowohl eigenständig als auch teamfähig handeln und arbeiten zu können.