Bergen International Wood Festival 2016

Vom 9.-13. Mai 2016 fand in Bergen, Norwegen bereits zum 6. Mal das Bergen International Wood Festival (BIWF) statt.

Das Festival fokussiert sich auf räumlich experimentelle Holzkonstruktionen und den konstruktiven, baulichen und sinnlichen Qualitäten von Holz als Baumaterial.

Zum diesjährigen Thema ‚Green Transition‘ konstruierten 21 internationale Teams aus Kanada, Skandinavien, Italien, Polen, der Türkei und Deutschland in nur fünf Tagen beeindruckende und inspirierende Holzinstallationen aus handelsüblichen Holzlatten. Die Studierenden Anja Cambria Oellermann (MA), Magdalena Dimanski (MA) und Katharina Mülke (BA) des Fachbereichs Raumstrategien nahmen ebenfalls mit ihrem organisch-geometrischen Entwurf am Festival teil.

Gefördert wird das Festival u.a. von der Bergen Academy of Art and Design, der Bergen School of Architecture und der Stadt Bergen.

Weitere Informationen: www.bergenwood.com

24.05.2016

Szenografie/Interior Design (B.A.)

Der Studiengang Szenografie/Interior Design im Bereich Raumstrategien behandelt die Thematik Raum und die Möglichkeiten seiner Gestaltung im Sinne eines erweiterten, dynamischen Raumbegriffs. Inhaltlich wird Bezug genommen auf soziale und öffentliche Räume, kulturelle und mediale Räume, Kommunikations- und Interaktionsräume, im engeren Sinne funktionsbestimmte Räume, virtuelle Räume, Überschneidung sowie Interferenzen von imaginären und realen Umwelten.

Konzepte für solche Räume und deren Nutzungen zu entwickeln und professionell auf allen Ebenen umzusetzen wird die zentrale Kompetenz der Studierenden. Dies beinhaltet sowohl die interdisziplinäre künstlerisch-wissenschaftliche Projektentwicklung als auch die individuelle gestalterische Auseinandersetzung in Bezug auf unterschiedlichste Raumwirkungen. Dabei stehen die atmosphärischen und phänomenologischen Aspekte im Sinne von Szenographie und Inszenierung im Zentrum der Entwicklung und Gestaltung vor allem von Ausstellungen und Museen als Lern- und Erlebnisraum.
Die Umsetzung erfolgt in der Entwicklung prototypischer bzw. singulärer Objekte und Installationen als Intervention in meist vorgegebenen oder auch temporären Raumstrukturen und führt zur Erarbeitung neuer Raum- und Nutzungskonzepte bis hin zu raumordnenden und -strukturierenden Systemen. Insbesondere werden im B.A.-Studiengang die gestalterischen Fähigkeiten und die erforderlichen konstruktiv-technischen Kenntnisse zum selbstständigen Entwerfen entwickelt. Ziel ist die professionelle Kompetenz, in Beantwortung ständig wechselnder Anforderungen innerhalb sich entwickelnder und offener Berufsfelder reflektiert sowohl eigenständig als auch teamfähig handeln und arbeiten zu können.