Raumwelten – Szenografie und Kommunikation im Raum, Exkursion nach Ludwigsburg

Vom 12.-14. November fand wieder Raumwelten in Ludwigsburg statt, ein Kongress zu den neuesten Entwicklungen für Szenografie, Architektur und Medien im Raum. Wie auch schon in den vergangenen Jahren nahmen Studierende der Muthesius Kunsthochschule an der Exkursion nach Ludwigsburg teil.

Dieses Jahr zeigte sich wieder einmal die Vielfalt der Disziplinen Szenografie und Kommunikation im Raum mit dem Fokus auf die drei Anwendungsbreiche: Handelswelten und dem Gestalten von Verkaufsräumen, Lernwelten und dem Gestalten von Kindermuseen und Immersive Umgebungen und dem Gestalten von eigenen Welten. Büros aus dem Bereich der Szenografie, wie, um nur einige zu nennen, Holzer Kobler, MVRDV, TRIAD, GRAFT und Cloud9 präsentierten spannende und innovative Projekte.

Prof. Dr. Hubertus Gaßner, Direktor der Hamburger Kunsthalle, hielt in diesem Jahr die Special Lecture zum Thema: Die Ästhetik der Inszenierung versus die Inszenierung des Ästhetischen.

Zudem konnte der Raumwelten-Pavillon Lichtwolke besucht werden. Ein Beispiel temporärer Architektur entworfen von Studierenden der Hochschule für Technik und der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Um Studentische Arbeiten ging es auch bei Raumwelten-Talent. Studierende verschiedener Hochschulen präsentierten Semester- und Abschlussarbeiten – in den vergangenen Jahren erhielten auch Studenten des Studiengangs Raumstrategien der Muthesius Kunsthochschule die Chance auf dieser Plattform ihre Projekte zu präsentieren.

Weitere Infos unter: www.raum-welten.com

16.11.2015

Szenografie/Interior Design (B.A.)

Der Studiengang Szenografie/Interior Design im Bereich Raumstrategien behandelt die Thematik Raum und die Möglichkeiten seiner Gestaltung im Sinne eines erweiterten, dynamischen Raumbegriffs. Inhaltlich wird Bezug genommen auf soziale und öffentliche Räume, kulturelle und mediale Räume, Kommunikations- und Interaktionsräume, im engeren Sinne funktionsbestimmte Räume, virtuelle Räume, Überschneidung sowie Interferenzen von imaginären und realen Umwelten.

Konzepte für solche Räume und deren Nutzungen zu entwickeln und professionell auf allen Ebenen umzusetzen wird die zentrale Kompetenz der Studierenden. Dies beinhaltet sowohl die interdisziplinäre künstlerisch-wissenschaftliche Projektentwicklung als auch die individuelle gestalterische Auseinandersetzung in Bezug auf unterschiedlichste Raumwirkungen. Dabei stehen die atmosphärischen und phänomenologischen Aspekte im Sinne von Szenographie und Inszenierung im Zentrum der Entwicklung und Gestaltung vor allem von Ausstellungen und Museen als Lern- und Erlebnisraum.
Die Umsetzung erfolgt in der Entwicklung prototypischer bzw. singulärer Objekte und Installationen als Intervention in meist vorgegebenen oder auch temporären Raumstrukturen und führt zur Erarbeitung neuer Raum- und Nutzungskonzepte bis hin zu raumordnenden und -strukturierenden Systemen. Insbesondere werden im B.A.-Studiengang die gestalterischen Fähigkeiten und die erforderlichen konstruktiv-technischen Kenntnisse zum selbstständigen Entwerfen entwickelt. Ziel ist die professionelle Kompetenz, in Beantwortung ständig wechselnder Anforderungen innerhalb sich entwickelnder und offener Berufsfelder reflektiert sowohl eigenständig als auch teamfähig handeln und arbeiten zu können.