Szenografie Kongress „Raumwelten“

Zum dritten Mal fand in diesem Jahr der Szenografie Kongress „Raumwelten“ in Ludwigsburg und Stuttgart statt. Vom 23. – 25.10.2014 drehte sich alles um Szenografie, Architektur und Medien. Mit den Professoren Hr. Breda, Hr. Fromm und Fr. Schramke besuchten etwa 20 Studierende aus dem Bachelor- und Masterbereich die Vorträge.
Zwei Muthesianerinnen, Franziska Rast (2. v. r.)  und Isabell Stöcker (3. v. l.) waren in diesem Jahr Teil der „Echtzeitredaktion“ und berichteten in einem Team aus Studenten verschiedener Hochschulen über Erfahrungen, Entwicklungen und Projekte der Referenten des Kongresses.
Gegliedert in drei Bereiche setzte sich Raumwelten aus „Business“, „Art & Research“ und „Talent“ zusammen.
Am Tag der Talente präsentierten auch sieben Szenografiestudentinnen der Muthesius ihre Projekte.
Anneke Ehmsen stellte ihre Bachelorarbeit, ein Ausstellungskonzept zum Thema Baumwolle, vor.
Genau wie Birte Schröder, deren Ausstellungskonzept für ein Kulturfestival in Husum, „Kultur 21“, realisiert wurde.
Das Projekt von Melissa Schorrach und Annika Krause beschäftigt sich mit einer Bibliothek in Sindelfingen. Die beiden entwarfen eine Lernlandschaft.
Eine Landschaft kreierten auch Lana Eichelmann, Morlen Heinemann und Luka Lara Fritzsche mit ihrer urbanen Bühne zum Film Chungking Express.
Nähere Informationen und zu Raumwelten  und alle Texte der Echtzeitredaktion unter www.raum-welten.com
07.11.2014

Szenografie/Interior Design (B.A.)

Der Studiengang Szenografie/Interior Design im Bereich Raumstrategien behandelt die Thematik Raum und die Möglichkeiten seiner Gestaltung im Sinne eines erweiterten, dynamischen Raumbegriffs. Inhaltlich wird Bezug genommen auf soziale und öffentliche Räume, kulturelle und mediale Räume, Kommunikations- und Interaktionsräume, im engeren Sinne funktionsbestimmte Räume, virtuelle Räume, Überschneidung sowie Interferenzen von imaginären und realen Umwelten.

Konzepte für solche Räume und deren Nutzungen zu entwickeln und professionell auf allen Ebenen umzusetzen wird die zentrale Kompetenz der Studierenden. Dies beinhaltet sowohl die interdisziplinäre künstlerisch-wissenschaftliche Projektentwicklung als auch die individuelle gestalterische Auseinandersetzung in Bezug auf unterschiedlichste Raumwirkungen. Dabei stehen die atmosphärischen und phänomenologischen Aspekte im Sinne von Szenographie und Inszenierung im Zentrum der Entwicklung und Gestaltung vor allem von Ausstellungen und Museen als Lern- und Erlebnisraum.
Die Umsetzung erfolgt in der Entwicklung prototypischer bzw. singulärer Objekte und Installationen als Intervention in meist vorgegebenen oder auch temporären Raumstrukturen und führt zur Erarbeitung neuer Raum- und Nutzungskonzepte bis hin zu raumordnenden und -strukturierenden Systemen. Insbesondere werden im B.A.-Studiengang die gestalterischen Fähigkeiten und die erforderlichen konstruktiv-technischen Kenntnisse zum selbstständigen Entwerfen entwickelt. Ziel ist die professionelle Kompetenz, in Beantwortung ständig wechselnder Anforderungen innerhalb sich entwickelnder und offener Berufsfelder reflektiert sowohl eigenständig als auch teamfähig handeln und arbeiten zu können.